Findet
ihr es liegt nahe
Dass
der Mensch auf dem Planeten steht
Auf dem
er sein Leben in vollen Zügen lebt
Dabei
nicht merkt, wie die Erde bebt
Wie
sich jeder Eisberg auflöst
Und
ihre Bewohner in Wasser zurücklässt
Wie wir
unsere eigene Heimat zerstören
Nur um
das letzte bisschen Kohle abzubauen
Und
einen weiteren goldenen Baustein
In das
Legohaus eines gierigen Konzerns zu hauen
Findet
ihr es gerechtfertigt, dass wir Tierwesen unter uns stellen
Obwohl
wir früher alle Fische waren
Und aus
Mikroorganismen entstanden
Damals
als es noch kein Schwarz und weiß gab
Wo
Niemand gegen freie Liebe war
Denn
wir waren Alle gleich
Aber
was unterscheidet uns von Lebewesen
Die wir
als unzivilisiert betiteln
Die wir
töten um sie zu essen
Und ihr
Fell um den Hals zu tragen
Oder
ihre Köpfe zur Zierde an unsere Wände hängen
Ist das
diese Dominanz von der Alle reden
Den
Stolz den manche pflegen
Die
Ignoranz die jeder runterredet
Oder
nur die Dummheit
Die
sich wie ein Waldbrand ausbreitet
Aber
natürlich
Der
Mensch hat der Natur eines voraus
Denkt
mal an die ganzen neuen Dinge
Die aus
ihm rauskamen
Die
Natur erschuf die Welt
Wie sie
ihr gefällt
Der
Mensch kommt und malt eine Linie in den Sand
Errichtet
Mauern, wo einmal Nichts war
Verziert
sie mit Stacheldraht
Die
Natur schafft Völker, alle sind Lebewesen
Doch
der Mensch erfindet Waffengewalt
Und
schießt auf jeden
Der
sich nicht anpassen will
Sobald
er vor der Mauer steht
Egal ob
er flüchtet oder kommt um zu bleiben
Denn
der Mensch möchte Gewalt vermeiden
Und
will nicht das jemand in seine Kultur eingreift
Ihr
wisst schon
Die wo
man Morgens um Zehn zur Flasche greift
Einmal
im Jahr in ein fremdes Land einreist
Und
sich beschwert, dass Niemand die Sprache spricht
Die man
mit sich schleift
Die
Natur erschuf die Meere und die Ozeane
Setzte
Lebewesen hinein und schaffte eine neue Welt
Der
Mensch kommt und baut Schiffe
Doch
nicht nur um die Welt zu bereisen
Sondern
auch um ein weiteres Zeichen auf die Tafel des Lebens zu zeichnen
Er
fängt jeden Fisch
Schneidet
ihn auf
Stellt
ihn in ein Museum
Und
jeder staunt
Wie
schön sie doch ist
Diese
Natur
Dann
zerknüllt er die Zeitung
Und
wirft sie ins Meer
Denn so
ist er nun mal
Der
Kreislauf des Lebens
Wir
machen Probleme
Und die
Anderen müssen damit leben
Also
Findet
ihr es liegt nahe
Den
Menschen mit der Natur zu vergleichen
Wo der
Mensch erst aus der Mutter entstand
Und sie
nun behandelt als wäre sie irgendein Pfand
Den man
irgendwann abgeben kann
Um dann
zum nächsten Planeten weiterzufahren
Doch
irgendwann merken wir sicher
Dass
als das Beben
Die
Stürme
Der
ätzende Regen
Und das
letzte Regen
Dieses
kranken Planeten
Auch
unseres sein wird
Doch
dann ist es zu spät
Denn
dann ist die Lebenszeit der Menschheit
Endlich
verwirkt
